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Das Projekt... contra:factum

 

„Ich wollt, dass wir viel deutsche Gesänge hätten, die das Volk unter der Messe sänge“, wünscht sich seinerzeit Martin Luther ganz im Sinne der Reformation. Das Projekt contra:factum – in sehr freier Fortschreibung der lutherschen Idee – wünscht sich, dazu beitragen zu können, dass wir viele (alte) Choräle haben, die „das Volk“ (wieder) neu hören und entdecken kann.

Die – eher zufällig entstandene – Musikgruppe contra:factum (siehe „Wie alles begann...“) interpretiert Kirchenlieder aus dem 16. und 17. Jahrhundert in unbefangener, frischer Herangehensweise mit modernen musikalischen Mitteln. Das Projekt contra:factum will diese Herangehensweise multiplizieren und dazu anregen, sich mit alten Chorälen auf neue Weise zu beschäftigen.

Die anfangs von contra:factum „eingespielten“ Gelder (Gagen, Kollekten, Spenden) wurden an andere Spendenprojekte weiter geleitet. So etwa für das Bad Langensalzaer Projekt „Urlaubsgeld“ für Menschen mit Behinderung, die in einer Wohneinrichtung des Diako-DVE leben und auf diesem Weg ein Taschengeld erhalten, wenn sie an einer Ferienfreizeit teilnehmen. Oder für den Bau eines Hauses für eine mittellose, kinderreiche Familie in der Ukraine. Auch weiterhin werden derlei notwendige und sinnvolle Unternehmungen unterstützt.

Daneben will das Projekt contra:factum aber auch im Sinne der oben beschriebenen Idee aktiv werden. Als einen nächsten Schritt hat die Musikgruppe eine CD mit ihren neuen Choral-Arrangements eingespielt. Zum einen, weil das begeisterte Publikum bei Konzerten immer wieder danach verlangt, zum anderen, damit auch auf diesem Weg die wertvollen Choräle weiter „unters Volk“ kommen.

Darüber hinaus sollen aber auch andere (Freizeit-) Musikerinnen und Musiker dazu angeregt werden, sich auf neue Weise mit dem traditionellen Kirchenliedgut auseinanderzusetzen. Die Neuinterpretation alter Choräle ist bei weitem keine bahnbrechend neue Idee. Der Gedanke hingegen, mit einem Musikprojekt weitere „Epigonen“ für die Wiederentdeckung und -verbreitung dieses Kulturschatzes zu gewinnen, findet sich weniger häufig.

Im Rahmen des Projektes ist daher vieles denkbar: Bereits bestehende Musikgruppen können sich über die contra:factum-Homepage vernetzen und austauschen. Der Vertrieb von Tonträgern oder Downloads kann auf diesem Weg erleichtert werden. Musikinitiativen, insbesondere junge Menschen, die sich dem Projektgedanken anschließen, können in ihren Vorhaben ideell und finanziell unterstützt werden...

Wir freuen uns jedenfalls auf das, was da entstehen kann, und sind bereit, tatkräftig mitzuwirken.

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